3D Fabrikplanung, Digital Fabrik
allgemeine Vorgehensweise
Die allgemeine Vorgehensweise der Fabrikplanung (Fertigungsplanung) beinhaltet die Überprüfung bzw. Festlegung:
- des Produktionsprogramms und der Arbeitspläne
- des idealen Funktionsschemas
- des Flächenmaßstäbliches Funktionsschemas
- des Groblayouts
- des Feinlayouts
Die Fabrikplanung (Fertigungsplanung) kann in 2D oder 3D realisiert werden. Massgeblich für die Entscheidung der Art ist die Gegenüberstellung von Aufwand und Nutzen die die entsprechende Planung mit sich bringt. Es können natürlich auch beide Formen der Planung angewandt werden.
>>so viel wie nötig so wenig wie möglich<<
Die 3D Fabrikplanung...
...(Fertigungsplanung) erfolgt anhand einer schon vorhanden Datenbank an Maschinen, die auf der Produktionsfläche entsprechend Platziert werden.
Die Grafik auf der rechten Seite ist kein gerendertes Bild oder sonst optisch frisiert, sonder entspricht der Darstellung im 3D CAD Programm
Ist eine Maschine noch nicht in der Datenbank so wird diese neu erstellt und nur ein Teil der Kosten (je nach Wiederverwendungswert) an den Kunden weitergegeben.
Des weiteren können diese Daten für die Darstellung einer Fertigungs - Logistik - Simulation verwendet werden.
Kernkompetenz ist hier die Planung von Möbel und Büromöbel Fertigung. Ein Team von Holztechnikern, Wirtschaftsingenieure und Tischlermeister steht ihnen hier zur Verfügung
Verfahren zur Fabrikplanung, Fertigungsplanung:
Konvetionelle, grafische Verfahren: diese sind dadurch gekennzeichnet das ihnen keine algorithmische Vorgehensweise zugrunde liegt, sondern dass das Ergebnis durch probieren erarbeitet wird.
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Schiebeverfahren:
Durch einfaches, aber praxisnahes Probieren gelangt man oft schnell zu einem brauchbaren Layout. Alle anzuordnenden Flächen werden maßstäblich als ebene (2D Fabrikplan) oder räumliche (3D Fabrikplan) Modelle hergestellt. Durch Hin- und Herschieben werden mögliche Anordnungen erzeugt.
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Kreisverfahren:
Beim Kreisverfahren nach Schwerdtfeger wird die Maschinenanordnung ebenfalls auf grafischem Weg nach dem Fertigungsfluss optimiert. Ideal ist ein Ergebnis, bei dem die wichtigsten Beziehungen nur noch auf dem Kreisumfang angeordnet sind und die Flächen mit intensiver Beziehung möglichst dicht beieinander liegen.
Heuristisch Mathematische Verfahren:
Die mathematischen Verfahren gehen für das Anordnungsproblem von einer Zielfunktion (z.B. Kostenformel) aus, die es zu optimieren gilt.
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Konstruktionsverfahren:
Konstruktionsverfahren gehen von einer leeren Setzfläche aus und liefern schrittweise Zuordnung der einzelnen noch ungesetzten Teilflächen zu den bereits gesetzten Teilflächen letztlich einen ersten Anordnungsvorschlag.
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Vertauschungsverfahren:
Hier ist eine vollständige Anordnung schon vorhandene. Durch schrittweises Vertauschen einzelner Teilflächen oder Gruppen von Einzelflächen wird dann versucht, den Zielwert der Anordnung zu verbessern.
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Modifiziertes Dreiecksverfahren von Schmigalla:
Dieses Verfahren zählt zu den konstruktiven Anordnungsverfahren, liefert also einen kompletten Erstentwurf.
Zielfunktion ist ein Kostenmodell, bei dem sich die Gesamtkosten einer Anordnung aus den Teilkosten der einzelnen Transporte (Materialfluss) aufsummiert.
Dies Verfahren setzt die Erstellung einer Transportmatrix voraus.


